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Gartenboa.at Corallus hortulanus

 

Herkunft

Corallus hortulanus kommt in einem riesigen Gebiet vor. Sie lebt in den beiden Guyanas und in ganz Amazonien. Als Amazonien bezeichnet man das Einzugsgebiet des Amazonas, des Rio Anapu und des Rio Tocantins. Dies ist die größte Flußebene in ganz Südamerika. Sie beginnt bei den Anden und erstreckt sich dann nach Osten durch den gesamten Kontinent. Sie endet am Atlantik bei der Stadt Belem. Das Amazonasbecken hat annähernd die Form eines Dreiecks das durch die Städte La Paz, Quito und Belem gebildet wird. In diesem liegen die Staaten Brasilien, Französisch Guayana, Surinam, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien. Dieses riesige Gebiet ist mit etwa fünf Prozent Anteil an der Gesamtoberfläche der Erde, das größte zusammenhängende Waldgebiet auf unserem Planeten. Es umfasst nicht nur das Einzugsgebiet des Hauptstromes sondern auch das seiner rund 1000 größeren Nebenflüße. Während der Regenzeit ist ein Großteil des Gebietes überflutet. Den flächenmäßig weitaus größten Anteil an Amazonien hat mit ca 2/3 Brasilien. Nach Studien von R.W.Henderson variiert das Erscheinungsbild der Gartenboa je nach Herkunft im Verbreitungsgebiet. Während 70-100% der gesammelten Tiere aus Venezuela, Suriname, Fr.Guyana, Ecuador, Peru, Bolivien und Teilen Brasiliens eine graue Grundfarbe aufwiesen, war der Prozentsatz bei Tieren aus dem südöstlichen Brasilien und Guyana zugunsten der Farbe Gelb verschoben(43,5%). Auch das Muster lässt sich verschiedenen Fundorten zuordnen.  im gesamten Amazonasbecken herrscht das ganze Jahr über feucht-tropisches Klima mit einer Luftfeuchtigkeit die häufig über 90% liegt. Die Tagestemperaturen liegen zwischen im Durchschnitt zwischen 30 und 40 Grad Celsius. An vielen Orten des Amazonasbeckens variieren die Durchschnittstemperaturen der einzelnen Monate eines Jahres zwischen 26°C und 28°C. Die Nachtemperaturen fallen im Schnitt auf 20-30°C. Fast täglich gehen reiche Niederschläge zu Boden. Die jährliche Wassermenge dieser Niederschläge beträgt in etwa 2000mm/m². Im Vergleich dazu Fallen in Österreich in den niederschlagreichsten Gebieten(Bregenzer Wald, Alpenvorland) im Jahresdurchschnitt nur 900mm Niederschlag. Diese Niederschläge bringen auch Nährstoffe aus bis zu mehreren tausend Kilometer entfernten Gebieten mit sich. So enthält der Regen auch Staub der über der Sahara aufgewirbelt und in der Atmosphäre transportiert wurde, bis er von Gewittern angesaugt wird und über dem Amazonasgebiet wieder abgeregnet wird.

quellen: ( wikipedia, Kaleidoscopic Tree Boas: The Genus Corallus of Tropical America by RoberT W. Henderson,Neotropical Treeboas: Natural History of the Corallus hortulanus Complex by Robert W. Henderson

 



 

 

 

 

Die Gartenboa

Durch Ihr riesiges Verbreitungsgebiet ist diese Schlange auch in verschiedensten Habitaten zu finden.Hauptsächlich bewohnt sie aber Regenwaldhabitate entlang von Flussläufen. Dort findet man sie auch manchmal in Siedlungen und den Hütten der Flößer. Die Gartenboa scheint in ihrem Lebensraum immer die Nähe von Wasser zu bevorzugen.
Jedoch scheint sie nicht ganz so Baumgebunden zu sein wie ihr Verwandter der Grüne Hundskopfschlinger (Corallus caninus) oder der Grüne Baumpython (Morelia viridis).
Die Färbung dieser prachtvollen Schlange ist sehr variabel und kann von Grau-Braun bis Orange-Rot und Gelb reichen. Auch die Musterung variiert sehr stark, sogar bis zum völligen Fehlen jeglicher.
Aufgrund ihrer Robustheit, der geringen Größe und der wunderschönen Erscheinung könnte diese Boa ohne viele Überlegungen als Einsteigerschlange empfohlen werden, wäre da nicht dasThema Agressivität :-) Gartenboas gelten nicht umsonst als sehr beißfreudig und leicht reizbar. Viele ihrer Halter nennen sie liebevoll "kleine Tacker". Dem kann ich im Großen und Ganzen nur zustimmen,auch wenn Nachzuchten dieses Verhalten nicht so ausgeprägt zeigen,ist Trotzdem Vorsicht im Umgang mit ihnen angesagt. Sie können über erstaunliche Distanzen herbeißen. Nach dem Erlöschen der Beleuchtung sollte man nur sehr behutsam bis gar nicht im Terrarium hantieren, da die Tiere jetzt erst richtig munter sind. Im grossen und ganzen sind sie jedem Baumschlangen Liebhaber mit etwas Erfahrung uneingeschränkt zu empfehlen. Sie sind einfach wunderschöne und liebenswerte "kleine Tacker"

 

Corallus hortulanus (Linnaeus 1758) Die Gartenboa ist eine sehr schlanke,baumbewohnende Schlange aus der Familie der Boas. Ihr Kopf mit den großen Augen ist stark vom im Querschnitt dreieckigen Körper abgesetz. Ihr Endgröße bewegt ich zwischen 180 bis 200 Zentimeter. Sie besitzen wie alle arboreale Schlangen einen gut ausgebildeten Greifschwanz. Die Taxonomische Einteilung hat in der letzten Zeit immer wieder zu Verwirrungen geführt. Darum hier die aktuell gültige Aufgliederung.  (siehe Taxonomie).

 

Willkommen auf Gartenboa.at

Der deutschsprachigen Hompage mit Infos,Fotos und Wissenswertem rund um die Gartenboa

 

 

 

 

 

 

   

Licht im Regenwald

ein interessanter Artikel zum Thema Licht

http://terraristik-aktuell.de/licht-und-dunkelheit-im-tropischen-regenwald-5809/

 

Ein recht interessanter Artikel im Reptiles Magazine


http://www.reptilesmagazine.com/Reptile-Care-For-Beginners/Plants-For-Reptiles-And-Amphibians/

   

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