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Gartenboa.at Corallus hortulanus

Willkommen auf Gartenboa.at

Der deutschsprachigen Hompage mit Infos,photos und Wissenswertem rund um die Gartenboa

 

 

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A

Abdomen Hinterleib eines Gliederfüßers; ebenso Bauch eines Wirbeltieres (Teil des Rumpfes zwischen Brust und Becken)


Abdomina Bauchschilder


Adaption, Adaptation (ökologische) Anpassung


adult, Adulti erwachsen, Vorhandensein ausgereifter Körpermerkmale und funktionsfähiger Geschlechtsorgane (Gegenteil: juvenil)


Aestivation Sommerruhe


Afterschild, die Kloake (After) bedeckendes geteiltes oder ungeteiltes Schild


Aftersporn Afterklaue (in Ansätzen) vorhandene Reste des Hinterbeins einiger ursprünglicher Schlangenfamilien


Akinese Sich-Totstellen (Form des Abwehrverhaltens)


albinotisch ('Albino') in der Färbung fehlen die schwarzen Pigmente (Melanin), siehe amelanistisch


allochthon nicht ursprünglich vorkommend, eingewandert (Gegenteil: authochthon)


allopatrisch nicht im selben Gebiet vorkommend  (Gegenteil: sympatrisch)


alternierend abwechselnd


amelanistisch, Amelanistic in der Färbung fehlen die schwarzen Pigmente (Melanin), siehe albinotisch


amphibisch (semiterrestrisch) sowohl an Land als auch im Wasser lebend


Amplexus Umklammerung der Geschlechtspartner zur Paarung


Anabolismus Aufbau körpereigener Substanzen (Gegenteil Katabolismus)


Analschild, Kloakenschild die Kloake (After) bedeckendes, geteiltes oder ungeteiltes Schild


Anomalie Abnormität, Unregelmäßigkeit


Antibiotikum Medikament gegen Bakterien


Antimykotikum Medikament gegen Pilze


 

Antiseptikum Medikament  gegen Mikroorganismen


 

Antivenin Gegengift, Serum


Anura Froschlurche (Ordnung der Amphibien)


 

aquatil, aquatisch im Wasser lebend (Wasser extrem häufig aufsuchend)


 

Arachnida Spinnentiere, Chelicerata


 

arborikol baumbewohnend


 

Areal Siedlungsraum, Verbreitungsgebiet


 

arid trocken, dürr; bei aridem Klima ist (während des Jahres) die  Niederschlagsmenge niedriger als die Verdunstung


 

Arribada Masseneiablage (z. B. bei Seeschildkröten)


Athropoda, Athropoden Stamm der Gliederfüßer,  dazu gehören die Tiere der Klassen Chelicerata (Spinnentiere), Crustacea (Krebstiere), Myriapoda


(Vielfüßer), Diplopoda (Tausendfüßer) und Insecta (Insekten)


 

Autotomie Fähigkeit zum Selbstschutz Körperteile (an 'Soll'-Bruchstellen) abzuwerfen und ggf. zu erneuern/regenerieren  (z. B. bei vielen Echsenarten der Schwanz)


 

autochthon bodenständig; ursprünglich, von Natur aus vorkommend


 

Avitaminose starker Vitaminmangel, ein fast gänzlich fehlendes Vitamin


 

axanthisch kein gelber Farbstoff  (Xanthin) sichtbar


 

B

Biotop Lebensraum (durch bestimmte Bedingungen abgrenzbar)


 

Boreal gemäßigte Klimazone mit kurzen, mäßig warmen Sommern und langen, kalten Wintern


 

'Brille' Zum Schutz des Auges (durch Verwachsen der Lider) starre, durchsichtige Membran


 

Brunftschwielen Hornige Gebilde an den Vordergliedmaßen bei Amphibien (Verbessern den

Halt im Amplexus (Paarungsumklammerung))


 

Buchlunge (Fächerlunge, Fächertracheen) Atmungsorgane von Spinnentieren und Skorpionen


 

C

Carapax Rückenpanzer der Schildkröte; ebenso: der chitinöse Rückenschild von Spinnen- und Krebstieren


 

carnivor fleischfressend


 

caudal schwanzwärts, steißwärts; den Schwanz betreffend


 

Caudata Urodela, Schwanzlurche (Ordnung der Amphibien)


 

Cercus, Cerci paarige Hinterleibs-Anhänge  der Tracheentiere


 

Chelicere Kieferklaue; zum Mundwerkzeug  umgewandelte, vor der Mundöffnung liegende Extremität im Kopfbereich


 

Chelicerata Klasse der Spinnentiere, Cheliseren-/Kieferklauenträger


 

Chitin Hauptbestandteil des Exoskelettes (Außenskelett/Stützstruktur) von Athropoden (Gliederfüßern)


 

Ciliarschuppen Lidschuppen


 

CITES Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna an Flora


 

(Washingtoner Artenschutzübereinkommen)


 

Cotypus (Syntypus) jedes Individuum einer Typusserie, aus der weder ein Holotypus noch ein Lectotypus ausgewählt wurde


 

Coxa Hüfte; bei Gliederfüßern der dem Körper am naheliegendste, obere Teil des Beines


 

The Crustacea Klasse der Krebstiere


 

D

Deckflügel durch Chitineinlagerungen verhärtete, aderlose Vorderflügel von Käfern, Grillen und anderen Insekten


 

dehydrieren austrocknen, Wasser entziehen


 

DGHT "Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e. V.", die Nachfolgeorganisation  des 'Salamander' bietet als weltweit größte Vereinigung  Wissenschaftlern und Hobbyterrarianern Information, Kommunikation und Publikation. dght.de


 

Diapause Entwicklungsverzögerung, Entwicklungsstillstand


 

Dichromatismus unterschiedliche Färbung


 

Dimorphismus unterschiedliche Gestalt inkl. Färbung


 

Diplopoda (Doppelfüßer) Klasse der Tausendfüßer


 

Disjunktion Spaltung eines Lebensraumes in Teilareale durch unüberwindbare (Grenz)Zonen


 

disjunktive Verbreitungsgebiete voneinander getrennte  Verbreitungsgebiete


 

divergierend auseinandergehend, in verschiedene Richtungen entwickelnd


 

dominant übergeordnet, vorherrschend, sich durchsetzend; (Vererbungslehre: sichtbar vorhandene Erbanlagen)


 

dorsal am Rücken, auf der Oberseite


 

Dorsalia Rückenschuppen, Rückenschilder


 

Drosophilia melanogaster Tau-, Essig- oder Fruchtfliege


 

DUVERNOY'sche Drüse Lippendrüsen, die leicht giftige Sekrete absondern (können)


 

E

Ektoparasit Außenparasit (an der Körperoberfläche eines Organismus schmarotzend)


 

Ekrotherm wechselwarm, in der Körpertemperatur von Umweltfaktoren abhängig


 

emers an Land wachsend (z. B. bei Pflanzen)


 

endemisch nur in einem bestimmten Gebiet vorkommend


 

endogen im Inneren, innerhalb eines Körpers


 

Endoparasit Innenparasit (im Körper eines Organismus schmarotzend)


 

endotherm von innen die Körpertemperatur regulieren


 

Epidermis Oberhaut, oberste Hautschicht


 

Epiphyten Aufsitzpflanzen, auf anderen siedelnde Pflanzen


 

Ethologie Verhaltenslehre, dient der Erforschung des Verhaltens bei Mensch und Tier


 

Ethopathie Verhaltensstörung


 

Evertebrata Tiere ohne Wirbelsäule, Wirbellose


 

Evolution Entwicklung; fortschreitender Prozess, in dessen Verlauf ständig neue Qualitäten entstehen (geologisch, botanisch und zoologisch)


 

Exkremente tierische Ausscheidungen, Kot


 

Expansion Ausbreitung


 

exogen außerhalb des Körpers


 

Exoskelett Stützstruktur für den Organismus vieler Wirbelloser; Außenskelett


 

Exuvie bei der Häutung abgeworfene Haut


 

F

Facettenauge (Fassettenauge, Komplexauge) bei Gliederfüßern vorkommender Augentyp, bei dem sich ein Auge aus mehreren Augen zusammensetzt (z.B. bei Libellen aus einigen zehntausend Einzelaugen)


 

fakultativ freigestellt, nach Belieben dem eigenem Ermessen überlassen


 

Familie sytematische Kategorie oberhalb der Gattung: der Familienname wird durch die Endung -idae gekennzeichnet


Fangbein zum Zweck des Beutefangs umgebildetes Bein bei vielen Gruppen räuberisch lebender Insekten


Femoralporen Hautdrüsen auf der Innenseite des Oberschenkels bei vielen Echsen


Femur stärkster Schenkel beim Gliederfüßer, längster Beinabschnitt


fertil fruchtbar


Fertilität Fruchtbarkeit


Fischwühlen (Ichthyophis) Deutsche Bezeichnung für eine Gruppe asiatischer Blindwühlen,


welche Eierlegen und deren Jungtiere einen Lebensabschnitt im flachen Wasser/Sumpf verbringen.


Flankenbiss typischer Haltebiss bei der Paarung, wobei sich das Männchen in die Flanke vor den Hinterbeinen des Weibchens verbeißt


fossil vorweltlich, versteinert; in einer vergangenen Ära lebend (Gegenteil: rezent)


Fraktur (Knochen)Bruch


Fühler Antennen; mit Sinneszellen (riechen/tasten) ausgestattetes Extremitätenpaar bei Gliederfüßern  (Ausnahme Kieferklauenträger/Celicerata)


G

Gammarus Gattung der Bachflohkrebse


Gattung systematische Kategorie zum Zusammenfassen von Arten mit gleichen Merkmalen


Genese Entwicklung, Entstehung


genetisch erblich bedingt, erblich festgelegt


Gesamtlänge (GL)  Maß für die Körperlänge von der Schnauzen- bis zur Schwanzspitze


Geschlechtsdichromatismus Auftreten unterschiedlicher Färbung bei Männchen und Weibchen ein und der selben Art


Geschlechtsdimorphismus unterschiedliches Aussehen männlicher und weiblicher Individuen (in sekundären Geschlechtsmerkmalen) einer  Art


Glasläufer Tiere, die selbst auf  spiegelglatten senkrechten Oberflächen laufen können


Gonopodium, Gonopoden zur Begattung dienende umgewandelte Extremität (u. a. bei männlichen Diplopoda)


gravid (Gravidität) trächtig (Trächtigkeit)


Gymnophionen verdeutschte, wissenschaftliche Bezeichnung der Blindwühlen (Gymnophiona)


H

Habitat Lebensraum einer Art


Habitus die äußere Gestalt eines Organismus, das äußere Wesen


Hämolymphe Körperflüssigkeit der Gliederfüßer (Athropoden) und Weichtiere (Mollusken); diese Leibesflüssigkeit  dient u.a. dem Transport von Nährstoffen, dem Verschluss von Wunden und dem Temperaturausgleich


Halsschild (Pro)Scutum; schildförmiges Ober- bzw. Vorderteil des ersten Segmentes desThorax (Brustbereiches) bei Insekten


Hauttoxin Hautgift


heliophil Sonnenlicht und Wärme liebend, Sonnenlicht und Wärme bevorzugend


Hemiclitoris paariges Geschlechtsorgan weiblicher Echsen und Schlangen


Hemipenes paariges Begattungsorgan männlicher Echsen und Schlangen (eine Hälfte: Hemipenis)


herbivor pflanzenfressend


Herpetopfauna Gesamtheit aller Amphibien- und Reptilienarten eines Gebietes


Herpetologie Wissenschaft/Lehre von den Amphibien und Reptilien


heterogen uneinheitlich, ungleichartig, verschieden


heterotherm kurzzeitige Veränderung der Körpertemperatur um wenige Grad oder auf einzelne Körperteile beschränkt


Hibernation Überwinterung


Histologie Wissenschaft/Lehre von den Geweben


Holotypus Bei der Erstbeschreibung einer Art das Belegexemplar, Namensträger und damit Vergleichsstück für danach folgende Untersuchungen


home range Aufenthaltsgebiet, Revier


Homochromie Gleichfarbigkeit; zum Schutz der Umgebung angepasste Färbung


homogen (homogenos: von gleicher Art) einheitlich, gleichartig  innerhalb eines Systems


homoiotherm gleichwarm, gleichblütig; Organismen die trotz wechselnder Außentemperatur ihre Körpertemperatur konstant -  bzw. in sehr engen Grenzen schwankend - halten können


humid feucht; bei humidem Klima ist (über das ganze Jahr gesehen) die Niederschlagsrate höher als die Verdunstungsrate


Hybrid Bastard, Produkt der Kreuzung verschiedener Arten (ebenso Unterarten)


Hybridisierung Bastardisierung, Kreuzen zweier Arten  (ebenso Unterarten)


hydrophil Wasser liebend; im feuchtem Milieu lebend (Gegenteil: hydrophob)


Hypervitaminose Vitaminüberversorgung


Hypovitaminose Vitaminunterversorgung, Vitaminmangel


Hypoxie Sauerstoffunterversorgung, Sauerstoffmangel


I

Insecta Klasse der Insekten


insectivor insektenfressend


interspezifisch zwischenartlich; zwischen Individuen unterschiedlicher Spezies


intraspezifisch innerartlich, innerhalb einer Spezies


Intoxikation Intoxination Vergiftung, Verätzung


Invertebrata Tiere ohne Wirbelsäule, Wirbellose


Inzucht Fortpflanzung zwischen blutsverwandten Individuen


Infrarotstrahlung unsichtbare Wärmestrahlung


J

Jacobsonsches Organ Geruchssinnesorgan im Mundhöhlen- bzw. Gaumendach


juvenil nicht geschlechtsreif (Jungtier)


K

Katabolismus Abbau von Stoffwechselprodukten unter Energieeinsatz (Gegenteil: Anabolismus)


Katalepsie Bewegungslosigkeit, vorübergehende Gliederstarre


Kategorie systematische Rangstufe; taxonomische Klassifikation


Keratophagie Fressen von Hornsubstanzen (wie bei vielen Reptilien und Amphibien die abgestreifte, obere Hautschicht)


Klassifikation Einordnung in die Systematik


Kloake Endabschnitt des Darmkanals, in den die Ausführungsgänge der Geschlechts- und Ausscheidungsgänge einmünden


Koezilien veraltete Bezeichnung für Blindwühlen (manchmal auch Coezilien geschrieben)


Kokon Gehäuse zur Zeitigung der Eier von Spinnentieren; bei einigen Insektengruppen vollzieht die Larve die Metamophose (Umwandlung zum erwachsenem Stadium) in einem Kokon


Kommentkampf ritualisierter  Kampf (meist ohne Beschädigung) zwischen zwei (gleichgeschlechtlichen)  Individuen


Komplexauge (Fassetten/Facettenauge) bei Gliederfüßern vorkommender Augentyp, bei dem sich ein Auge aus mehreren Augen zusammensetzt (z.B. bei Libellen aus einigen zehntausend Einzelaugen)


Konglomerat Zusammenballung verschiedener Stoffe oder Arten; Gemisch unterschiedlicher Materialien


Konvergenz unter gleichen Umwelteinflüssen  erfolgte Paralellentwicklung (bei Organismen unterschiedlicher Abstammung)


Kopf-Rumpf-Länge (KRL) Maß für die Körperlänge von der Schnauzenspitze bis zum Kloakenspalt


Kopulation Begattung, Paarung


kryptisch verschlüsselt, Anpassung an die Umgebung durch Färbung oder Gestalt


(kryptische Art: versteckte Art in einer anderen, sehr ähnlichen)


L

Labialgruben als Temperatursinnesorgan dienende Vertiefungen in den Ober- und  Unterlippenschildern (verschiedener Boiden, Pythoniden und Viperiden )


Labium (Unterlippe) Bestandteil  des Mundwerkzeugs bei Insekten


lateral seitlich, an der Seite befindlich


Larve Jugendstadium/-form vieler Wirbelloser und Amphibien mit Eigenschaften,  die adulte (erwachsene) Tiere nicht haben


Lectotypus Syntypus, der nach Beschreibung als namenstragendes Typusexemplar für eine Art oder Unterart ausgewählt wurde

Legenot Unfähigkeit reife Eier abzusetzen  letal tödlich


Letaltemperatur für den Organismus tödliche Temperatur


Lokomotion Fortbewegung, selbstständige Bewegung


M

Makroklima (Gesamtheit der) Klimabedingungen (in einer Region)


Mandibel Mundwerkzeug der zu den Gliederfüßern gehörenden Mandibulata


Mandibulata Gruppe der Gliederfüßer: Crustacea (Krebstiere), Tracheata (Tracheentiere) , Insecta (Insekten)


Marginalia Schilder am Rand des Carapax (Rückenpanzers)


Maturität Geschlechtsreife


Maxille hochdifferenziertes, spezialisiertes Mundwerkzeug bei Insekten


medial zur Mitte hin gelegen


Melanismus Schwarzfärbung; Einlagerung von schwarzen Pigmenten (Melanin)


Mesosoma Verschmelzung des gesamten Thorax (Brustbereiches) mit dem erstem Segment der Abdomen (des Hinterleibes)


Mesothorax mittleres Segment des Thorax (Brustbereiches), alle Thoraxbereiche tragen jeweils ein Beinpaar, der Meso- und Metathorax auch Flügel


Metamorphose (Metabolie)  Periode der Umwandlung einer Larve zum adulten(erwachsenen) Stadium; Gestaltwandel


Metathorax drittes Segment des Thorax (Brustbereiches), alle Thoraxbereiche tragen jeweils ein Beinpaar, der Meso- und Metathorax auch Flügel


Migration Wanderung (z. B. jahreszeitlich oder durch Fortpflanzung bedingt)


Mikroklima lokal begrenzte oder begrenzbare Klimabedingungen  (z.B. in einer Höhle, in Bodennähe, auf der Baumkrone…)


Mimese Nachahmung der Umgebung; Tarntracht als Schutzanpassung


Mimikry Nachahmung einer anderen Art durch Gestalt und/oder Farbe


Mollusca , Molussken Weichtiere (Gewebetiere)


monotypisch nur eine; eine monotypische Gattung besteht nur aus einer Art


monozyklisch nur eine Fortpflanzung im Jahr


Morphen Gestalt, Form; unterschiedliche Exemplare innerhalb eines Taxon


Mortalität(srate) artspezifische Sterblichkeitsrate


Myriapoda Klasse der Vielfüßer


N

Nackenbiss Paarungsbiss, wobei das Männchen sich hinter dem Kopf in der Nackenregion des Weibchens verbeißt


Nasale Nasenschild


Nekrose Gewebezerstörung; Absterben von Zellen oder Zellkomplexen


Neotenie vollständiges oder teilweises Verbleiben im Larvenstadium bei Erreichen der Geschlechtsreife


Neotypus einzelnes Individuum, das nach der Beschreibung als namensgebender gewählt wurde, wenn der Holo-, Syn- oder Lectotypus nicht mehr vorhanden ist


Neozon, Neozoen eingebürgerte, etablierte Art


Nomenklatur System wissenschaftlicher Namen und Benennung von Arten


Nominatform erstbeschriebene, namentlich mit dem Artnamen identische Unterart


O

Ödem Gewebeschwellung; Wasser oder Sekretansammlung in Haut oder Schleimhäuten


Ökologie Wissenschaft/Lehre von den Beziehungen der Organismen mit ihrer natürlichen Umwelt


olfaktorisch den Geruchssinn betreffend (olfaktorische Wahrnehmung: Riechwahrnehmung)


omnivor allesfressend


Ontogenese Entwicklung eines einzelnen Lebewesens


oophag eifressend


Oothek, Ootheken Eipaket(e), aus deren Einzelkammern Jungtiere schlüpfen (bei Schaben und Mantiden)


Opisthosoma Hinterleib der Spinnentiere (Chelicerata), insbesondere der Skorpione


opportunistische Infektion nach einer Vorschädigung oder einer Schwächung des Immunsystems auftretender Infekt


Orbitalbereich zur Augenregion gehörend


Osteomalazie bei erwachsenen Organismen vorkommende, die Knochen betreffende Stoffwechselerkrankung (siehe Rachitis im Jugendalter)


Osteroporose Knochenschwund, Knochenstoffwechselstörung


Ovarium Eierstock


ovipar Eier legend; die weitere Entwicklung der Eier erfolgt außerhalb des Mutterleibes


ovovivipar, Ovoviviparie eilebendgebärend; spezifische Form der Ovoparie, die Eier verbleiben bis zur Schlupfreife im Mutterleib (meist Schlupf während oder unmittelbar nach der Eiablage)


P

Palpus, Palpi paarweise angelegte Taster bei Spinnentieren (Chelicerata), Krebstieren (Crustacea) und Insekten (Insecta)


Paludarium Verknüpfung von Terrarium und Aquarium


Paralyse (Plegie) Unfähigkeit Körperteile (vereinzelt oder ganz) zu bewegen (Parese= teilweise Lähmung)


Parameter charakterisierende Eigenschaft, veränderbare Kenn-/Messgröße


Paratypus jedes Individuum der Typenserie außer dem Holotypus


Parasit auf Kosten eines anderen Organismus leben


Paratoiden Ohrdrüsen bei Amphibien, die Giftstoffe produzieren


Parthenogenese Jungfernzeugung, eingeschlechtliche Fortpflanzungsmethode


pathologisch krankhaft


Phallodeum Kopulationsorgan, Penis der Blindwühlen. Entgegen der großen Mehrzahl der Amphibien, findet bei den Blindwühlen eine innere Befruchtung statt. Das männliche Organ der Blindwühlen ist im Reich der Amphibien einzigartig und erlaubt eine temporär sehr feste Bindung zum Weibchen.


Pheromone (Soziohormon) biochemischer Botenstoffe, welche der Informationsübertragung/Kommunikation zwischen Individien dienen (z.B. Sexuallock- oder Schreckstoffe)


Pholidosis Beschuppung; wichtiges Bestimmungsmerkmal für den Systematiker


physiologisch die Abläufe im Körper betreffend


phytophag pflanzenfressend


Plastron Bauchpanzer der Schildkröten


poikilotherm wechselwarm, wechselwarmblütig; die Körpertemperatur nicht oder nur sehr bedingt von innen erhöhen könnend (abhängig von Außentemperaturen)


poly- (Vorsilbe) viel- (Gegenteil: mono-)


Polymorphismus Verschieden- oder Vielgestaltigkeit der Individuen einer Art


polytypische Art Art, die in mehrere Unterarten gegliedert ist


polytypische Gattung Gattung, die in mehrere Arten gegliedert ist


polyzyklisch mehrere Fortpflanzungsperioden im Laufe eines Jahres


Population alle Individuen einer Art in einem bestimmten Gebiet


Postanaldrüse an der Kloakenregion befindliche Drüse, die ein (meist übelriechendes) Sekret (zur Abwehr von Feinden) absondert


Postanalschuppen hinter dem Kloakenspalt befindliche Schuppen


Postocularsteifen Zeichnung (meist als Längsband)  die unmittelbar hinter dem Auge beginnt


Postcularia Hinteraugenschild


potentielle Verdunstung maximale mögliche Verdunstung unter  den gegebenen klimatischen Bedingungen


prä- (Vorsilbe) vor-


Präanalporen siehe Präkloakalporen


Präanofemoralporen Gesamtheit der Kloakal- und Femoralporen


Prädator Räuber, der eine andere Art als Beute für seine Ernährung und Entwicklung braucht


Präkloakalporen seitlich am Kloakenspalt befindliche, vergrößerte Drüsen (dienlich zur Geschlechtserkennung vieler Arten)


Prolaps Vorfall


Prophylaxe vorbeugende (Krankheits)Behandlung


Prosoma (Cephalothorax) Vorderleib der Spinnentiere


Prothorax vorderstes Segment des Brustbereiches (Thorax) der Insekten. Ihm folgen der Meso- und Metathorax, alle Segmente tragen jeweils ein Beinpaar. Der Prothorax heute lebender Insekten trägt keine Flügel.


Q

Quarantäne Einzelhaltung erkrankter Organismen zur Vorsorge


R

Rachitis Knochenstoffwechelstörung bei Aufwachsenden (meist durch Calciummangel), siehe auch: Osteomalazie bei Adulti  (Erwachsenen)


Regenerat nach Verlust nachgebildeter Körperteil (z.B. Schwanz bei vielen Echsenarten)


Reproduktion Fortpflanzung, Vermehrung


Reptilia Klasse der 'Reptilien', Kriechtiere


reptilienkundige Tierärzte (TA/TÄ) Tierärzte mit besonderen Kenntnissen, Erfahrungen und Fortbildung in Reptilienkunde    Tierärzte


Resistenztest Empfindlichkeitsüberprüfung von Bakterienkulturen (gegenüber Antibiotika)


Retention Funktionsstörung die das Ausscheiden von Stoffen oder Flüssigkeiten beinhaltet


rezent jung, kürzlich; in der Jetztzeit lebend (Gegensatz fossil)


rezessive Erbanlagen zurückgetretene, im Erscheinungsbild überdeckte, nicht sichtbare Erbanlage


Riesenwühlen Deutsche Bezeichnung für amerikanische Blindwühlen der Gattung Caecilia


Ritualkampf Kommentkampf; ritualisierter Kampf (ohne Beschädigung)  zwischen zwei (gleichgeschlechtlichen) Individien


rudimentär in Ansätzen vorhanden, verkümmert, zurückgebildet


S

Sauria Echsen; systematische Unterordnung der Squamata (Schuppenkriechtiere)


saurophag echsenfressend


Schwimmwühlen wasserlebende Blindwühlen aus dem Amazonas und Orinoko-Becken, sowie den Fluss-Systemen des Rio Magdalena und Cauca in Kolumbien



Scutum (Proscutum)  Halsschild, schildförmiges Oberteil des ersten Segmentes des Thorax (Brustbereiches)


Sedativum Betäubungsmittel


Segment Abschnitt (z.B. die durch Scheidewände gegliederten Körperabschnitte des Regenwurms)


Sekret Absonderung von Drüsen mit Ausscheidungsorgan


sekundäres Geschlechtsmerkmal äußerlich sichtbares Merkmal zur Unterscheidung der Geschlechter


semi- halb-


semiadult halberwachsen


semiarid halbtrocken (Steppengebiete an der Grenze zur Wüste)


Sexualdichromatismus Auftreten unterschiedlicher Färbung von Männchen und Weibchen ein und der selben Art


Sexualdimorphismus unterschiedliche Gestalt (und Farbe) von Männchen und Weibchen ein und der selben Art


signifikant erheblich, besonders deutlich


sondieren Geschlechtsbestimmung mit Hilfe einer Sonde


Specie, Species, Spezie Art


Spermathek Spermavorratstasche vieler weiblicher oder zwittriger Individuen


Spermathophore Samenpaket


Spinnendrüse Organ zur Synthetisierung der Spinnenseide auf der Unterseite des Hinterleibsegmentes (Abdomen)


Spinnwarze Ausführungsorgan der Webspinnen; extrem bewegliche, meist mehrgliedrige Anhänge im 4. und 5. Hinterleibsegment


Squamata Schuppenkriechtiere; systematische Ordnung der Reptilia (Echsen und Schlangen)


Status aktuelle Einordnung in einer systematischen Kategorie


steril keimfrei;  zeugungsunfähig, unfruchtbar


Sternum Brustbein


Stockmaß Größenangabe bei Schildkröten, gerade Länge ohne Berücksichtigung der Panzerwölbung,  übliche Abkürzung SCL = straight capace length


Stridulation spezielle Form der Lauterzeugung bei Insekten und Spinnen durch Reiben zweier gegeneinander beweglicher Körperteile


sub- unter-


subadult noch nicht -/halberwachsen (bei Wirbellosen die Individuen, die nach der nächsten Häutung geschlechtsreif/ausgewachsen sind)


submers unter Wasser wachsend (z.B. Pflanzen)


Subspezies (siehe) Unterart


Substrat Untergrund (Nährboden), auf dem Organismen leben


Supplementierung gezielte und ergänzende Gabe/Aufnahme zusätzlicher Nährstoffe (z.B. Vitamine, Mineralien ...  zur Vorbeugung bzw. Behandlung von Mangelerschenungen)


Sukkulente, Sukkulenten Dickblattgewächse (in Stamm, Wurzel oder Blättern Wasser speichernde Pflanze)


Symbiose Zusammenleben verschiedener Organismen (zum gegenseitigem Nutzen)


sympatrisch im gleichen Gebiet vorkommend (Gegensatz: allopatrisch)


Symptom Anzeichen einer Verletzung oder Erkrankung (die Gesamtheit aller Symptome ergibt das klinische Bild: die klinische Symptomatik)


Synonym gleichnamig, Ersatzname (verschiedene Bezeichnung bei selber Bedeutung); in der Nomenklatur unterdrückter Name einer doppelt beschriebenen Art


Systematik Ordnung und Kategorisierung von Arten


Synthese Verknüpfung (zweier oder) mehrerer Bestandteile zu einem neuem, komplexerem Element


Syntypus (Cotypus)  jedes Individuum einer Typusserie, aus der weder ein Holotypus noch ein Lectotypus ausgewählt wurde


T

Tarsus, Tarsi Abschnitt des Beins der Gliederfüßer


Taxon, Taxa systematische Einheit unterschiedlicher Ranghöhe


Taxonomie (siehe Systematik) Ordnung und Kategorisierung des Tier- oder Pflanzenreiches


Telson (Grenze, Grenzfurch) letztes Segment am Hinterteil vieler Krebstiere und Insekten


Tentakel beweglicher, einzieh- und austreckbarer Fühler der Blindwühlen. Der Tentakel


Befindet  sich an artspezifischer Position zwischen Auge und Nasenloch.


Terra Erde, Land


Terra Typica Fundort des Holotypus (Belegexemplars) bzw. der Syntypen


terrestisch am Boden lebend


Territorial Bildung von Revieren und deren Verteidigung gegenüber (meist gleichgeschlechtlicher) Artgenossen


Tetrachromasie Farbwahrnehmung bei Reptilien und Amphibien (ebenso Vögel, Fische)


mittels 4 Farbrezeptoren in der Netzhaut


Thermoregulation Beeinflussung der Körpertemperatur durch Verhaltens- bzw. Ortsveränderung


Thermosensitive Phase Zeitraum der Inkubation, in der die Bruttemperatur das Geschlecht bestimmt


Thorax Brustbereich, Brustkorb


toxisch, Toxin giftig, Gift


Trachealabstrich Abstrich von der Luftröhrenöffnung zur parasitologischen, bakteriologischen, mykologischen oder virologischen Untersuchung


Trommeln geschlechtsreife Spinnen und einige Insektenarten rufen bei der Balz durch Trommeln mit den Beinen ihre Geschlechtspartner


Tuberkelschuppen Höckerschuppen


Tumor Gewebswucherung


Typus unveränderlicher, festgelegter  Bezugspunkt für ein Taxon


U

umbraphil Schatten liebend


Unterart (Subspezie) der Art untergeordnete niedrigste Kategorie in der Systematik (der Unterartname ist das 3. Wort des Trinomens)


Unterfamilie der Familie untergeordnete Kategorie der Taxonomie (Endung: -inae)


Urat(pellet) beim Koten abgegebener weißlicher Pfropfen aus dem Salz der Harnsäure


Überfamilie der Familie übergeordnete Kategorie der Taxonomie (Endung: -ea)


UVA langwellige UV-Strahlung, wird von Reptilien und Amphibien teilweise wahrgenommen


UVB mittelwellige UV-Strahlung, genutzt zur Vitamin D3 Bildung


UVC kurzwellige UV-Strahlung (künstliches UVC dient -vorrangig in der Aquaristik- zur Entkeimung)


V

valid (Validität) gültig, für gut befunden (Gültigkeit)


ventral am Bauch, auf der Unterseite


Ventralia Schuppen auf der Bauchunterseite


ventrolateral seitlich-unten


vertebral auf der Rückenmitte


Vertebrata Wirbeltiere


Vertebrate Wirbel


Vivioparie Entwicklung und Ernährung des Fötus durch das Eidotter bis zur Schlupfreife im mütterlichen Körper


Viviparie das Lebendgebären; die Föten/Embryonen werden über eine Plazenta versorgt und lebend geboren (weiteste Entwicklung der Fortpflanzung, bei Reptilien nicht häufig)


W

Wiesenplankton Summe aller Kleinarthropoden, die man von Pflanzen der Wiese oder anderer Vegetationsgesellschaften abkeschert


 

X

xerophil Trockenheit liebend


 

Xerophyten auf trockenen Standorten lebende Pflanzen


 

Y

Z

Zeitigung siehe Inkubation, Erbrüten der Eier


 

Zoogeographie Lehre von der Verbreitung der Tiere auf der Erde


 

Quellen-


Kabisch, K.:  Wörterbuch der Herpetologie, Jena 1990


 

- Nietzke, G.:  Die Terrarientiere (Band 1-3),    Stuttgart 1978


- Obst/Richter/Jacob (Hrg.):Lexikon der Terraristik,    Leipzig 1984


- Stettler, P. H.:  Handbuch der Terrarienkunde,  Stuttgart 1981


- Rieck/Hallmann/Bischoff (Hrg.):  Die Geschichte der  Herpetologie im  deutsch- sprachigen Raum, DGHT, Rheinberg 1999


Trutnau,  L.: Terraristik, Stuttgart 1994


DGHT.de

 

Quellenangaben:

Hier eine Übersicht der verwendeten Literatur

 

 

   

 

 

Die Bunte Gartenboa

Schon lange wurde versucht die Farb- und Zeichnungsvielfalt der Gartenboa zu festigen und zu verstärken. Aber erst in den letzten Jahren erreichten amerikanische Züchter ihre Ziele. Die ersten Morphen gelten inzwischen als gesichert und wurden genetisch überprüft. Diese gesicherten Morphen sind zur Zeit Tiger und Leopard.  Aztek wird diese zwei in absehbarer Zeit ergänzen. Neben diesen gibt es noch eine Zuchtlinie namens „Candycane“. Daneben existieren noch einige Zuchtprojekte die noch einige Zeit brauchen werden um sich zu etablieren. Es geistern auch immer wieder verschiedenste Bezeichnungen durch die Foren und diverse Anzeigen. Wie zum Beispiel: Solid, Hypo, Halloween, Garden, Colored und viele mehr. Manche dieser Bezeichnungen entspringen einfach der Fantasie der Verkäufer. Tiere mit spektakulären Namen lassen sich einfach besser verkaufen. Auch Calico und Paradox hört man hin und wieder. Diese bezeichnen natürliche Abweichungen in Zeichnung und Farbe. Auch eine leuzistische, also ganz weiße, Gartenboa ist bereits aufgetaucht. Und auch über eine Albino-Gartenboa gibt es immer wieder Berichte. Hier wird in Zukunft noch einiges an Arbeit von Nöten sein um etwas Ordnung ins Chaos der Bezeichnungen zu bringen.

Hier mal ein kleiner Überblick als Anfang:

Solid,Uni-colored

Das ist einfach eine einfärbige Gartenboa ohne jede Zeichnung.

Multicolored,Banded

Eine mehrfärbige gebänderte Gartenboa.

Garden-Phase

 

Das Erscheinungsbild der Garden-Phase ist das der klassischen Gartenboa. Eine grau-braune Grundfarbe mit Pikförmiger Zeichnung. Die Grundfarbe kann von Mausgrau über Braun und Oliv bis nach Schwarz variieren. Auch die Zeichnung ändert sich je nach Herkunft der Tiere.Dies ist sicher die variabelste Zeichnungsform der Gartenboa. Garden-Phase Tiere gehen meistens aus sogenannten Halloween Jungtieren hervor.

Tiger

Der Tiger zeichnet sich durch, mehr oder weniger stark ausgeprägte Längsstreifen aus. Tiger existieren sowohl in Gardenphase Grundtönen, als auch von Gelb bis Rot.

Es ist eine der beiden gesicherten Morphen. Alle heute in Gefangenschaft existierenden Tiger, auch die europäischen, stammen von einem Wildfangtier ab. Dieses befindet sich im Besitz des amerikanischen Züchter Danny Mendez. Wenn ein Tiger mit einer „normalen“ Gartenboa verpaart wird ist das Ergebnis ein gemischter Wurf. Tiger und Normale, wobei die Normalen keine Hets sind. Sie vererben das Tiger-Merkmal also nicht weiter. Eine Superform zu züchten wurde noch nicht versucht.

Leopard

 

Auch die Leopard-Morphe gilt als gesichert. Das Erscheinungsbild dieser Schlange ist von einer Flecken oder Tupfen Zeichnung geprägt. Und wie der Tiger, stammt auch sie von Wildfangtieren ab. Im Laufe der Jahre dürften etwa eine handvoll Tiere mit dieser Zeichnungsvariante importiert worden sein. Diese legten den Grundstein für die heute in Gefangenschaft existierenden Leoparden. Sie dürften sich im Besitz von vielleicht 5 amerikanischen Züchtern befinden. Über die Jahre wurden nur eine handvoll Würfe dieser gefleckten Schlange produziert. Der Leopard kommt nur in der Garden-Phase Farbvariante vor. Auch die Jungtiere haben schon von Schlupf an die charakteristische Fleckenzeichnung. Alle Leopard Phase haben dunkle bis schwarze Augen

 

 

Candycane

Candycane bezeichnet eine Schlange mit weißer Bänderung auf rotem Untergrund. Allerdings bezieht sich diese Bezeichnung auf eine ganz bestimmte Zuchtlinie. Die ersten Tiere dieser Linie erblickten 2006, bei Matt Lerer von GHI, das Licht der Welt. Da sie ihn an Kornnattern der Farbmorphe Candycane erinnerten gab er den Kleinen diesen Namen. Daher dürfen sich nur Abkömmlinge der Original-Zuchtlinie Candycane nennen. Diese Jungtiere wuchsen zu ganz erstaunlichen Calico-Tieren heran und produzierten ihrerseits wiederum sehr schönen Calico-Nachwuchs. Die Zuchtlinie ist noch ein paar Jahre davon entfernt als gesichert zu gelten. In den letzten Jahren hat sich die Bezeichnung fälschlicherweise für fast alle rot-gelb, rot-weiss oder anders gebänderten Gartenboas eingebürgert.

Leucistic

Dies ist eine sehr spektakuläre Morphe. Eine Schneeweiße Schlange mit schwarzen Augen. Leider gibt es zu diesem wunderschönen Tiere so gut wie keine Informationen.

Hier der Link zu dem Tier: http://forums.kingsnake.com/view.php?id=1860290,1860290

Albino

Und wie bei fast jeder Schlange gibt es auch bei Corallus hortulanus inzwischen Berichte über einen Albino. Doch leider sickern auch hier nur sehr spärlich Informationen durch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tiger,Photo and Owner M.Heinrich Tiger,Photo and Owner M.Heinrich

Leopard,Photo and Owner M.Heinrich Leopard,Photo and Owner M.Heinrich

 

 

 

 

Garden Phase variations

Solid colors

Patterned Colors

Bi-Colored

Multicolored (commonly called tri-colored)

 

 

 

 

Calico

Paradox

Oddities (weird patters, odd colors, possible new but unproven morphs)

 

 

 

Ontogenetischer Farbwechsel bei Corallus hortulanus

Die Jungtiere des Corallus hortulanus Komplex sind sehr farbenfroh. Ihre Hauptzeichnungselemente können in pink bis lachsrot eingegrenzt sein. Die lachsroten Areale verfärben sich im Laufe von einigen Monate zu weißlich bis strahlend weiß. Diese Umfärbung ist recht schön bei den sogenannten "Halloween" Tieren zu beobachten. Corallus grenadensis mit einer orangen bis roten oder rötlichen Grundfarbe als Jungtiere, werden zu zunehmend braunen Adulti. Dies trifft auch auf Corallus hortulanus zu bei der sich auch roten Jungtieren durchaus auch sehr dunkle bis fast schwarz wirkende Tiere entwickeln können. Jungschlangen von Corallus hortulanus, C. grenadensis, C. ruschenbergeri mit gelber oder gelblicher Grundfarbe werden im Alter dünkler, bis zu einem mittleren braun. Auch die Zeichnung unterliegt einer leichten Veränderung, in Folge derer sie meistens verwaschener und nicht mehr so scharf begrenzt wirken. Auch hier gibt es Ausnahmen. Das Weiß in der Umrandung mancher Zeichnungselemente kann erst später ausgebildet werden. Somit wirkt die Schlange erst später kontrastreicher als solche ohne Weiß-Anteil in der Musterung. Von der Tiger-Variante ist bekannt das die Streifenzeichnung bei den Jungschlangen kaum sichtbar ist. Sie entwickelt sich erst im Laufe der Zeit. Wohingegen die Fleckenzeichnung der Leopardvariante schon bei der Geburt stark ausgeprägt ist. Neben dem ontogenetischen Farbwechsel unterliegen die Farben der Boas auch noch anderen Schwankungen. Sie verändern ihre Farbe je nach Tag oder Nacht, aber auch die Temperatur und Luftfeuchtigkeit dürfte eine Rolle für die Färbung der Tiere spielen. Auch bei Weibchen kommt es in Folge von Ovulation und Trächtigkeit zu einer beträchtlichen Verdunkelung der Grundfarbe.

   

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